Vereinsordnung des L13 e.V.

Beschluss der Mitgliederversammlung am 16.07.2018.

§1 Konsent-Prinzip und Holacracy

  1. Der Verein arbeitet grundsätzlich nach der Holacracy-Konstitution 4.1 in der Übersetzung von Cid-Partners. https://cidpartners.de/wp-content/uploads/2015/12/20151004_Holacracy_Konstitution_Deutsch_4_1.pdf
  2. Anpassungen und Details werden in dieser Vereinsordnung geregelt und fortlaufend angepasst.

§2 Mitgliedsbeitrag & -einlage

§3 Aufnahme von Mitgliedern 1. Mitgliedsbeitrag

  1. Pro Person fällt ein monatlicher Mitgliedsbeitrag an, dieser wird vom Mitglied selbst festgelegt, als Richtwert werden 5€ pro Monat empfohlen.
  2. Nutzt ein Mitglied die Infrastruktur des Vereins für weitere Personen, ist der empfohlene Richtwert entsprechend höher.
  1. Start-Regelung
    1. Die Kerngruppe definiert einen Starttermin.
    2. Mitglieder, die vor diesem Termin Mitglied geworden sind, brauchen für das Jahr 2018 keine Beiträge zahlen, stattdessen geben sie dem Verein einen freiwilligen Kredit, dessen Richtwert sich aus der Höhe des monatlichen Beitragsrichtwertes multipliziert mit 12 ergibt.
    3. Der Kredit wird bei Austritt der Mitglieder und entsprechender Liquidität zurückgezahlt.
  2. Mitgliedseinlage
    1. Pro Person fällt eine einmalige Einlage an, diese wird vom Mitglied selbst festgelegt, als Richtwert werden 100€ empfohlen.
    2. Nutzt ein Mitglied die Infrastruktur des Vereins für weitere Personen, ist der empfohlene Richtwert entsprechend höher.
  3. Gastmitglieder
    1. Jedes Mitglied kann Gastmitglieder in den Verein aufnehmen.
    2. Gastmitglieder unterschieden sich zu Mitgliedern in dem Sinne, dass sie selbst keinen Beitrag und keine Einlage zahlen, sie kein Stimmrecht haben und dass von ihnen keine aktive Mitarbeit im Verein erwartet wird.
    3. Gastmitglieder sind einem ordentlichen Mitglied zugeordnet, welches für sie bürgt und für sich nach eigenem Ermessen höhere Beiträge und Einlagen zahlt.
  4. Gemeinsame Abrechnung
    1. Mitglieder können ihre finanziellen Pflichten gegenüber dem Verein über eine Person abrechnen lassen.
    2. Dazu gibt ein Mitglied an, welcher Mitglieder Verpflichtungen über dessen Mitgliedschaft abgerechnet werden sollen und ist verpflichtet Mitgliedsbeitrag, -einlage und andere Verpflichtungen für alle genannten Mitglieder zu begleichen.

  1. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet die Kerngruppe. Sie kann diese Aufgabe delegieren.
  2. Gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrags kann mit einer Frist von vier Wochen schriftlich Einspruch erhoben werden. In diesem Fall wird ein Schlichtungsverfahren durchgeführt, danach entscheidet auf Antrag der abgelehnten Partei die Mitgliederversammlung endgültig.
  3. Von ordentlichen Mitgliedern vorgeschlagene Gastmitglieder können per Beschluss durch ein automatisiertes Verfahren aufgenommen werden.
  4. Noch zu regeln: Aufnahmegrenze

§4 Ausscheiden von Mitgliedern

  1. Ausscheidende Vereinsmitglieder erhalten ihre Einlagen zurück.
  2. Sollten sie mit ihren Beitragszahlungen im Rückstand sein, werden diese von der Einlage abgezogen, und sie erhalten nur den Restbetrag zurück.
  3. Darüber hinaus müssen sonstige ausstehende Beträge vor dem Austritt beglichen werden.
  4. Die Rückzahlung der Einlagen kann nicht verlangt werden, solange der Verein dieses Kapital zur Erfüllung seiner fälligen Verbindlichkeiten benötigt.
  5. Auf Rücklagen oder sonstiges Vermögen besteht kein Anspruch.
  6. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Vereins werden keine Einlagen ausgezahlt.

§5 Ausschluss von Mitgliedern

  1. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn die vereinbarte Beitragszahlung nicht innerhalb einer Frist von drei Monaten geleistet wird oder grob vereinsschädigendes Verhalten vorliegt.
  2. Gegen den Ausschluss kann mit einer Frist von vier Wochen schriftlich Einspruch erhoben werden.
  3. In diesem Fall wird ein Schlichtungsverfahren durchgeführt, danach entscheidet auf Antrag des ausgeschlossenen Mitglieds die Mitgliederversammlung endgültig.
  4. Bis zu einer Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.

§6 Mitgliederversammlung

  1. Rechtliche Klarstellung: Es ist nicht möglich, wirksam über Dinge zu beschließen, die sich nicht aus der versendeten Tagesordnung klar ergeben.
  2. Bei Beschlüssen über die Satzung oder andere Vereinsdokumente muss ein Entwurf mit Erläuterung der Änderungen mit der Einladung versendet werden.
  3. Die Sitzungsleitung wird vom Vorstand durchgeführt oder delegiert.
  4. Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Protokollmensch zu wählen.

§7 Datenschutz

  1. Von den Mitgliedern werden Kontaktdaten (Name, Anschrift, E-Mail, Telefonnummer) und Zahlungsdaten (Bankverbindung) abgefragt und verarbeitet.
  2. Weitere Informationen (auch von Nichtmitgliedern) werden grundsätzlich nur verarbeitet, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung entgegensteht.
  3. All diese Informationen werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.
  4. Alle Mitglieder müssen ihnen zugängliche Informationen entsprechend vertraulich behandeln und sie Dritten nicht zugänglich machen.
  5. Mit Dritten, die diese Informationen verarbeiten, müssen entsprechende Verträge geschlossen werden.
  6. Wenn ein Mitglied austritt, werden personenbezogenen Daten gelöscht. Bestehen bleiben die Daten der Online-Zusammenarbeit und aufbewahrungspflichtige Daten (z.B. Buchhaltung).